Privatbahn-Magazin

eurobahn startet SMS-Service

27. Januar 2012

Der SMS-Service der eurobahn zur aktiven Fahrgastinformation auf den Bahnlinien RB 71 (Bielefeld – Rahden) und RB 73 (Bielefeld – Lemgo) ist ab sofort für jeden interessierten Fahrgast frei und kostenlos zugänglich, nachdem die Testphase in den vergangenen Monaten erfolgreich abgeschlossen wurde. Ihren Fahrgästen der RB 71 und RB 73 bietet die eurobahn einen besonderen Service: Verspätungsmeldungen sowie Informationen zu Baustellen und Zugausfällen erhält der Fahrgast nun ganz bequem via SMS direkt auf sein Mobiltelefon. „Das ist ein enormes Plus für den Fahrgast. Man muss also selbst nicht mehr aktiv werden, um Informationen zu den Zügen zu bekommen“, sagt Corinna Alder, zuständig für Marketing bei der eurobahn. Die Nutzung des Dienstes ist für die Fahrgäste frei zugänglich und kostenlos. „Ein weiterer Vorteil dieses Services ist, dass man kein internetfähiges Handy benötigt, um die Informationen zu erhalten“, so Timo Schumann, zuständig für Marketing beim VerkehrsVerbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL).

DB plant höhere Infrastruktur-Investitionen

27. Januar 2012

Medienberichten zufolge will die Deutsche Bahn AG (DB) in den kommenden fünf Jahren rund 50 Milliarden Euro in den Eisenbahnverkehr in Deutschland investieren. Nach Informationen des Spiegels sind zwei Drittel dieser Summe allein für die Infrastruktur vorgesehen. Nach Angaben des DB-Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube soll das verbleibende Drittel in Fahrzeuge und Qualitätsverbesserung investiert werden. Mit dieser Ankündigung korrigiert die DB ihre bisher genannten Zahlen um rund 3,5 Milliarden nach oben. Des Weiteren sollen Bonuszahlungen für Vorstandsmitglieder in Zukunft von der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit abhängig gemacht werden. „Jeder Konzernvorstand spürt ab sofort die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit im Portemonnaie“, wird Grube auf Spiegel Online zitiert.

DB zufrieden mit Lärmschutzsanierungen

26. Januar 2012

Bei der Lärmminderung hat die Deutsche Bahn AG nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr gute Fortschritte gemacht. „Mit dem Bau von 55 Kilometer neuen Schallschutzwänden und der Lärmsanierung von 2.550 Wohnungen sind wir im vergangenen Jahr wieder ein gutes Stück beim Lärmschutz vorangekommen. Zusammen mit den innovativen Maßnahmen haben wir in 2011 insgesamt rund 145 Millionen Euro Bundesmittel und rund 6 Millionen Eigenmittel der Bahn in den Lärmschutz investiert“, sagt Oliver Kraft, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG. „Auch im laufenden Jahr werden wir unter Hochdruck an der Umsetzung des Programms arbeiten. Vorgesehen sind unter anderem die Errichtung von Schallschutzwänden auf einer Länge von rund 55 Kilometern sowie deutlich über 2000 Wohnungssanierungen.“ Von den derzeit rund 3.400 Streckenkilometern des Lärmsanierungsprogramms sind rund 30 Prozent saniert.

Eisenbahn mit “Rekordwachstum”

26. Januar 2012

Die Beförderungsleistung der Eisenbahnen im Personenverkehr ist in den vergangenen zehn Jahren um 20 Prozent gestiegen, während die Pkw-Nutzung mit einem Plus von lediglich vier Prozent nahezu stagniert. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Allianz pro Schiene auf Basis der amtlichen Prognose des Bundesverkehrsministeriums hervor. „Die Eisenbahn hat von 2002 bis 2011 ein Rekordwachstum hingelegt“, sagt der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. Das Rekordwachstum der Eisenbahn verteilt sich allerdings unterschiedlich auf die Sparten Nah- und Fernverkehr. Die Allianz pro Schiene wies darauf hin, dass die Nachfrage im Schienennahverkehr deutlich stärker gewachsen sei als im Fernverkehr. So konnten die Nahverkehrszüge (inklusive S-Bahnen) ihre Verkehrsleistung in zehn Jahren um fast 30 Prozent steigern, während der Fernverkehr auf der Schiene im selben Zeitraum nur um neun Prozent zulegte. „Der von den Bundesländern organisierte Schienenpersonennahverkehr entwickelt sich zu einer echten Erfolgsstory“, sagt Flege. Vor dem Hintergrund der stark wachsenden Nachfrage appelliert die Allianz pro Schiene an die Bundesregierung und die Bundesländer, die Weichen für eine Angebotsausweitung im Schienenpersonennahverkehr zu stellen. „Die Regionalisierungsmittel, mit denen die Länder die Nahverkehrsleistungen bestellen, müssen jährlich um mindestens 2,5 Prozent angehoben werden, um mit der Nachfrage Schritt halten zu können“, erklärt Flege.

Streikbedingte Zugausfälle bei Thalys

26. Januar 2012

Aufgrund eines Streiks in Belgien fallen am Montag, 30. Januar 2012, alle Thalys-Züge ganztägig aus. Für die deutschen Kunden sind an diesem Tag die Thalys-Züge von Deutschland nach Brüssel oder Paris sowie auf umgekehrter Strecke betroffen. Thalys rät seinen deutschen Kunden, ihre für den 30. Januar geplanten Reisen zu verschieben. Alle Thalys-Tickets, die auf den 30. Januar ausgestellt sind, werden an den jeweiligen Verkaufsstellen je nach Verfügbarkeit umgetauscht oder erstattet. Weder beim Umtausch noch bei der Erstattung fallen zusätzliche Kosten an. Da es auch vorab zu vereinzelten Verspätungen kommen kann, rät Thalys seinen Kunden, sich über die aktuelle Verkehrslage auf thalys.com zu informieren. Am 31. Januar verkehrt Thalys wieder regulär, dennoch muss auch an diesem Tag mit Verzögerungen gerechnet werden.

Parlamentsvorlage für FABI und STEP übergeben

26. Januar 2012

Die Schweizer Regierung, der Bundesrat, hat die Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) ans Parlament übergeben. Sie dient dazu, die Finanzierung der Bahninfrastruktur langfristig zu sichern. Parallel legt der Bundesrat in seiner Botschaft dem Parlament auch das Strategische Entwicklungsprogramm für die Bahninfrastruktur (STEP) sowie einen ersten konkreten Ausbauschritt für den Zeithorizont 2025 vor. Der Bundesrat konkretisiert in der Vorlage die Eckwerte, die er Anfang November 2011 beschlossen hat und empfiehlt die Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr” zur Ablehnung. Die Initiative will Gelder aus der Mineralölsteuer in die Bahn umlenken, die Regierung befürchtet dadurch fehlende Gelder für die Straße. FABI ist der Gegenentwurf der Regierung.

Spatenstich für neues Logistikzentrum von Kühne + Nagel im Duisburger Hafen

25. Januar 2012

Die duisport-Gruppe errichtet für Kühne + Nagel einen neuen Logistikkomplex: Mit dem offiziellen Spatenstich gab es heute einen symbolischen Auftakt für den Bau von drei Hallen und einem Bürotrakt mit insgesamt 22.000 Quadratmetern Nutzfläche. Bereits Ende Juli 2012 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Damit baut der Logistikdienstleister Kühne + Nagel seinen Standort im Duisburger Hafen auf fast 185.000 Quadratmetern Hallenfläche zum weltweit Größten aus. Von hier aus wickelt das Unternehmen im Auftrag eines global agierenden Großkunden aus der Konsumgüterindustrie dann die Kommissionierung, Lagerung sowie die Distribution von Reinigungs- und Pflegemitteln in die Märkte Deutschland und Österreich ab. Es werden rund 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.

ICE vor Hamburg liegengeblieben

24. Januar 2012

Medienberichten zufolge ist in der Nacht zum Dienstag ein ICE kurz vor dem Hamburger Hauptbahnhof auf freier Strecke liegegeblieben. Grund sei nach Angaben der Deutschen Bahn AG ein gebrochener Stromabnehmer gewesen, der sich in der Oberleitung verfangen hatte. Die Beseitigung des Schadens dauerte über vier Stunden. Während dieser Zeit mussten die Passagiere im Zug ausharren, da eine Evakuierung auf freier Strecke nicht möglich gewesen sei. Nach Beseitigung der Störung konnte der Zug seine Fahrt forsetzen und den Zielbahnhof aus eigenem Antrieb erreichen.

Kooperation von Pilz und Thales im Bereich Signaltechnik

24. Januar 2012

Mit dem Ziel, gemeinsam Produkte, Funktionen und Applikationen für die Signaltechnik zu entwickeln, haben Thales Deutschland und das Automatisierungsunternehmen Pilz eine Kooperation geschlossen. Momentan arbeiten beide Partner bereits an der gemeinsamen Zulassung für eine Anwendung der höchsten Sicherheitsanforderung (CENELEC SIL4) durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Technische Basis der Lösungen für die Bahntechnik ist das Automatisierungssystem PSS 4000 von Pilz.

50 Millionen Euro für Strecke Dresden – Leipzig

24. Januar 2012

Die Europäische Union wird sich mit 50 Millionen Euro am Ausbau der Schienenstrecke Strecke zwischen Leipzig – Dresden für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h beteiligen. Durch den Ausbau der Strecke soll sich die Reisezeit zwischen Leipzig und Dresden auf 45 Minuten verkürzen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 160 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen Ende 2015 abgeschlossen sein.

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