Privatbahn-Magazin

Rekord bei Trassenanmeldungen

admin 3. September 2010

Die DB Netz AG hat bei der Erstellung des Netzfahrplans 2011 eine neue Rekordzahl erreicht: Fast 56.000 Bestellungen für Schienenverkehre, so genannte Trassenanmeldungen, gingen fristgerecht bei den Fahrplanexperten der Bahn-Infrastrukturtochter ein und wurden bis Ende August in ein funktionierendes Fahrplangefüge überführt. Der bereits im vergangenen Jahr erkennbare positive Wachstumstrend setzte sich mit einer Zuwachsrate von knapp 7 Prozent fort, wobei Kundenanmeldungen im Personenverkehr um mehr als 10 Prozent zunahmen. Im Güterverkehr dagegen nahmen die Trassenanmeldungen wegen der zu Beginn der Trassenanmeldphase im April 2010 noch spürbaren Folgen der Wirtschaftskrise um 6 Prozent ab. Die tatsächliche Nachfrage im Güterverkehrsmarkt ist inzwischen jedoch wieder von nachhaltigen Wachstumsimpulsen geprägt. (PM DB)

DB Schenker Rail investiert 2010 rund 410 Millionen Euro und steigert Transportvolumen um über 40 Prozent

admin 2. September 2010

DB Schenker Rail investiert in diesem Jahr europaweit rund 410 Millionen Euro vor allem in neue Güterwagen und Lokomotiven. Rund 190 Millionen Euro fließen in die Neuanschaffung und Instandsetzung von Wagen, weitere 167 Millionen Euro werden in Lokomotiven investiert. Der Rest der Summe verteilt sich auf unterschiedliche Investitionen in Anlagen oder IT-Equipment. Bis Ende des Jahres werden 1.472 Wagen und 71 Lokomotiven neu angeschafft, darunter rund 700 Wagen speziell für Montanverkehre. DB Schenker Rail hat im ersten Halbjahr die Menge der beförderten Güter gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Millionen Tonnen auf 203 Millionen Tonnen erhöht. Das bedeutet einen Zuwachs um 40,1 Prozent. Die Verkehrsleistung stieg im gleichen Zeitraum um 8,3 Milliarden auf 52,6 Milliarden Tonnenkilometer, was einer Zunahme von 18,8 Prozent entspricht. Besonders starke Zuwächse gab es beim Transport von Eisen, Erzen und Schrott. (PM DB)

430 Millionen für Schleswig-Holsteins Infrastruktur

admin 2. September 2010

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, haben beim Bahngipfel in Kiel entschieden, dass bis 2014 rund 430 Millionen Euro in die Infrastruktur Schleswig-Holsteins fließen sollen.
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen betonte gegenüber HL-live die Bedeutung einer guten Infrastruktur der Bahn für Schleswig-Holstein: “Das Land gibt jährlich rund 170 Millionen Euro für den Schienenpersonennahverkehr aus, davon knapp 100 Millionen Euro für die Nutzung der Infrastruktur der DB AG. Wir freuen uns, dass die Bahn die Infrastruktur weiter ausbauen wird und werden uns dabei ebenso wie der Bund auch wieder finanziell stark engagieren.” (PM Mofair)

Darmstadt und Baden-Baden sind die Bahnhöfe des Jahres 2010

admin 1. September 2010

Darmstadt und Baden-Baden bekommen den Titel „Bahnhof des Jahres 2010“. Zum siebten Mal in Folge zeichnet die Allianz pro Schiene die kundenfreundlichsten Bahnhöfe Deutschlands aus. In der Kategorie „Großstadtbahnhof“ gewann der Darmstädter Hauptbahnhof, dessen Innen- und Außenauftritt bei der Jury eine „heiter gelassene Grundstimmung“ erzeugte. In der Kategorie „Kleinstadtbahnhof“ gewann Baden-Baden, das – so das Votum der Jury – „seine Reisenden mit offenen Armen empfängt“. „Bahnhöfe gehen uns alle an. Mehr als andere öffentliche Gebäude prägen sie das Gesicht einer Stadt“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Unser Titel zeichnet deshalb nicht nur ein Bahnhofsmanagement aus, sondern zugleich auch die Stadt und das Bundesland.“ Im Sinne der Reisenden müssten Bahn, Stadt und Land gemeinsam planen und investieren, sagte Flege. „Die Deutschen sind mit Luxusbahnhöfen nicht gerade verwöhnt. Aber die Sehnsucht danach wächst.“ Weitere Infos unter www.allianz-pro-schiene.de

Bundesnetzagentur erwirkt einheitliche Preise für Nutzer von Werkstätten der DB Regio AG

admin 1. September 2010

Die Bundesnetzagentur hat jetzt die Einführung von diskriminierungsfreien Entgeltregelungen für Instandhaltungsleistungen in den Werkstätten der DB Regio AG erwirkt. Ab dem 1. Oktober 2010 können alle Nutzer der von der DB Regio AG betriebenen Werkstätten zu den gleichen Konditionen ihre Fahrzeuge und Reisezugwagen warten lassen.

“Werkstattleistungen sind neben der Nutzung von Trassen und Stationen ein entscheidender Faktor für das Erbringen von Schienenverkehrsleistungen”, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. “Bislang war ein fairer Zugang zur Fahrzeuginstandhaltung nicht sichergestellt. Dies ist insbesondere auf eine mangelnde Transparenz in den Nutzungsbedingungen sowie bei den Entgelthöhen zurückzuführen. Mit dem nun in Kraft tretenden Preismodell, das allen Unternehmen zu gleichen Bedingungen die Nutzung von Werkstätten ermöglicht, hat die Bundesnetzagentur den Markt für die Fahrzeuginstandhaltung weiter geöffnet.” (PM Bundesnetzagentur)

Ostthüringer Dieselnetz ab 2012 optimiert

admin 31. August 2010

Die Nahverkehrsservice-Gesellschaft hatte in der Ausschreibung des Ostthüringer Dieselnetzes, das ab Juni 2012 die Erfurter Bahn befahren wird, die Umläufe optimiert.

Auf den durchgehenden Zügen zwischen Leipzig, Gera und Saalfeld verkürzt sich die Fahrzeit um 15 Minuten. Angeboten werden auch durchgehende Bahnen von Arnstadt über Saalfeld nach Blankenstein. Eingesetzt werden sollen die Regioshuttle RS1, die über einen überarbeiteten Innenraum verfügen. Neben 70 Sitzplätzen stehen jeweils zwei Mehrzweckbereiche für Fahrräder, Rollstühle, Gepäck und Kinderwagen bereit. Auf den meisten Strecken sollen zwei Wagen im Doppelpack verkehren, so dass sich die Kapazitäten im Vergleich zum heutigen Standard der Deutschen Bahn erhöhen.

Die Züge verfügen über Ticketautomaten. Fahrscheine sollen aber auch über Automaten an den Stationen und Reisezentren erhältlich sein. In Gera richtet die Erfurter Bahn ein Kundenzentrum ein. Der Auftrag umfasst 4,6 Millionen Fahrplankilometer pro Jahr für den Zeitraum 2012 bis 2024. (PM Mofair)

Schienengüterverkehr mit 18,1 Prozent im Plus

admin 30. August 2010

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat mitgeteilt, dass der Güterverkehr auf dem deutschen Schienennetz im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 18,1 Prozent gestiegen ist. Dabei wurden insgesamt 173,9 Millionen Tonnen befördert. Diese positiven Zahlen entsprechen allerdings noch nicht den Vergleichswerten aus dem Jahr 2007, als das Transportaufkommen 180,1 Millionen Tonnen betrug. Der Rückgang im Krisenjahr 2009 betrug minus 22,4 Prozent.

BeNEX kauft Schienenfahrzeuge für Stadtbahn Berlin-Brandenburg

admin 26. August 2010

Für den Betrieb des Netz Stadtbahn Berlin-Brandenburg kauft die BeNEX GmbH zwölf neue Schienenfahrzeuge. Die Investitionssumme in Höhe von über 74 Millionen Euro finanziert ein Bankenkonsortium aus Hamburger Sparkasse und KfW IPEX-Bank.
BeNEX-Geschäftsführer Peter Steinhart: „Für die erfolgreiche Betriebsaufnahme ist die Finanzierung des Fahrzeugparks ein ganz entscheidender Meilenstein. Wir sind daher sehr zufrieden, dass die Finanzierung unserer Investition erfolgreich abgeschlossen werden konnte.“
Die Ausschreibung für das Netz hatte die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG), ein Beteiligungsunternehmen der BeNEX GmbH, gewonnen: mit einer Verkehrsleistung von 7,2 Millionen Kilometern pro Jahr war dies der bislang größte Ausschreibungserfolg der ODEG.

DB Regio zieht Nachprüfungsantrag zurück

admin 26. August 2010

Einer Meldung der Thüringer Allgemeine zufolge hat DB Regio den Nachprüfungsantrag gegen die Vergabe des Dieselnetzes Ostthüringen zurückgezogen. Den Zuschlag hatte die Erfurter Bahn erhalten, die die auf dieser Strecke betroffenen Mitarbeiter übernehmen möchte. Start ist im Juni 2012.

Stuttgart 21: Gefahr durch unberechenbaren Untergrund

admin 25. August 2010

Frei Otto, einer der ersten Architekten von Stuttgart 21, warnt vor dem Bauprojekt und fordert einen Baustopp. 2009 ist Otto aus dem Projektteam wegen wachsender Sicherheitsbedenken ausgestiegen. Der Bahnhof könnte überschwemmen und „wie ein U-Boot aufsteigen“. Es liegt ein geologisches Gutachten von 2003 vor, welches belegt, dass der Stuttgarter Untergrund unberechenbar sei. Voller Wasser und Quellen, Gipsschichten mit hohem Anhydridanteil, also Mineralien, die aufquellen, Hohlräume, die unkontrollierbar Krater bilden können. Es könnten Krater entstehen, in denen ganze Häuser verschwinden können.
Bauarbeiten in diesem Grund seien enorm schwierig und es ließe sich nicht abschätzen, wie lange sie dauern und was sie tatsächlich kosten werden. Schon jetzt müssen Tunnel aufwändig repariert werden, weil der Druck aus der Tiefe zu groß ist.

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